Artikel Faz.net vom 02.02.2012

Gewalt bleibt aberFußballfans drängen Rechtextreme in Stadien zurück

Vereine und Verbände kämpfen mehr gegen Gewalt als gegen Übergriffe von Rechts auf hessischen Fußballplätzen. Ein Phänomen von einst ist Extremismus im Fußball aber nicht.

 

Die Zeiten von Bananenhagel und Urwaldgeschrei in Hessens Fußballstadien sind vorbei. Wenn farbige Spieler heute am Ball sind, regnet es weder Südfrüchte aus den Kurven, noch gibt es verunglimpfende Affenlaute von den Rängen zu hören, wie es noch in den achtziger Jahren an der Tagesordnung war. Rassistische Diskriminierung im Fußball ist seltener geworden. „Die Situation hat sich sicht- und hörbar verbessert“, stellt Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle für Fanprojekte (KOS), fest.

Dass tumbe Rassisten deutlich in die Defensive geraten sind, schreibt Gabriel der Arbeit der Fanprojekte zu. „Ohne unsere Unterstützung wären ganze Gruppen verloren gewesen“, sagt er. Mit sozialpädagogisch ausgerichteten Aktionen und Kampagnen sei es über die Jahre gelungen, Rechtsextremismus in den Stadien zurückzudrängen. „Die Ultras lassen nicht mehr zu, dass sich Rechte artikulieren. Das ist ein positiver Wandel“, schildert Gabriel.

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