Artikel leipzig-fernsehen.de vom 06.12.2011

Nach rechten Parolen: Sächsischer Fußball-Verband sieht Vereine in der Pflicht

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Immer wieder kommt es während Fußballspielen in Sachsen, vor allem im Amateurbereich, zu Ausschreitungen links- und rechtsradikalen Gruppierungen. Laut dem sächsischen Fußball-Verband liegt die Verantwortung im zuallererst bei den Vereinen selbst. +++

"Der Verband vertritt dabei eine klare Position: Wir trennen Sport und Politik ganz streng und wollen weder dem linkem noch rechtem Gedankengut ein Forum geben.", äußerte sich Frank Pohl, Geschäftsführer des Sächsischen Fußball-Verbandes, gegenüber LEIPZIG FERNSEHEN

 
"Wir wissen von der Problematik und bemühen uns im Rahmen der Möglichkeiten, solche Vorfälle einzudämmen. Allerdings liegt die Verantwortung erst einmal bei den Vereinen, wie sie damit umgehen und für Ruhe und Ordnung in ihren Stadien sorgen. Jede Vereinssatzung wird von uns streng geprüft, bevor wir den jeweiligen Club in den Verband aufnehmen. Darüber hinaus versuchen wir, die Vereine so gut wie möglich bei der Prävention von Gewalt und radikalem Denken zu unterstützen.", so Pohl weiter.

 

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