Wir wollen dazu beitragen, alle Gefährdungen der sozialen Demokratie, besonders aber die Bedrohungen durch Rassismus und Rechtsextremismus, abzuwehren.

(Aus dem Leitbild von Arbeit und Leben)  
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Artikel Tagelspiegel.de vom 18.12.2011 PDF Drucken E-Mail
Sport + Gewalt

  Randalierer in Fußballstadien werden immer radikaler

Wenn Hansa Rostock heute Dynamo Dresden empfängt, werden keine Zuschauer da sein. Schuld sind gewalttätige Fan-Ausschreitungen bei früheren Spielen. Wer dabei nicht mitmacht, wird oft bedroht.

 

Die Liebe zum FC Hansa Rostock endete mit zersplittertem Glas. Als Frederik eines Nachmittags vom Einkaufen zurückkehrte, bekam er einen Schreck. Beide Spiegel an seinem Auto waren abgetreten, Scherben lagen auf dem Boden. Passanten glotzten, niemand wollte etwas gesehen haben an diesem Tag in der Rostocker Innenstadt. Zufall? „Eher nicht“, sagt Frederik.

Bis dahin gehörte seine ganze Leidenschaft dem FC Hansa, wenige Tage zuvor war er mit dem Klub noch zu einem Auswärtsspiel gereist. Nach Spielschluss sprach er kurz mit einem gegnerischen Fan. Nichts von Bedeutung, Smalltalk eben. Einigen aber muss die Unterhaltung missfallen haben, Frederik glaubt bis heute, dass das der Grund für die abgetretenen Spiegel war.

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Artikel Faz.net vom 02.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Sport + Rassismus

Gewalt bleibt aberFußballfans drängen Rechtextreme in Stadien zurück

Vereine und Verbände kämpfen mehr gegen Gewalt als gegen Übergriffe von Rechts auf hessischen Fußballplätzen. Ein Phänomen von einst ist Extremismus im Fußball aber nicht.

 

Die Zeiten von Bananenhagel und Urwaldgeschrei in Hessens Fußballstadien sind vorbei. Wenn farbige Spieler heute am Ball sind, regnet es weder Südfrüchte aus den Kurven, noch gibt es verunglimpfende Affenlaute von den Rängen zu hören, wie es noch in den achtziger Jahren an der Tagesordnung war. Rassistische Diskriminierung im Fußball ist seltener geworden. „Die Situation hat sich sicht- und hörbar verbessert“, stellt Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle für Fanprojekte (KOS), fest.

Dass tumbe Rassisten deutlich in die Defensive geraten sind, schreibt Gabriel der Arbeit der Fanprojekte zu. „Ohne unsere Unterstützung wären ganze Gruppen verloren gewesen“, sagt er. Mit sozialpädagogisch ausgerichteten Aktionen und Kampagnen sei es über die Jahre gelungen, Rechtsextremismus in den Stadien zurückzudrängen. „Die Ultras lassen nicht mehr zu, dass sich Rechte artikulieren. Das ist ein positiver Wandel“, schildert Gabriel.

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Artikel az-online.de vom 16.01.2012 PDF Drucken E-Mail
Sport + Gewalt

 Gesperrt für neun Monate

Uelzen - von Bernd Klingebiel. Das Sportgericht des Fußballkreises Uelzen hat erneut eine lange Spielsperre gegen einen Kicker verhängt: Es zog einen Kicker des Sportclub 09 Uelzen II wegen Tätlichkeiten und Bedrohung für insgesamt neun Monate aus dem Verkehr.  Das am Wochenende bekannt gewordene Urteil gilt rückwirkend ab dem 16. Oktober. Bis einschließlich zum 15. Juli dieses Jahres ist der Fußballer zum Zuschauen verdammt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Berufung beim Bezirkssportgericht möglich.

Meisterschaftsspiel der 2. Kreisklasse zwischen der Sportclub-Reserve und dem TSV Lüder: In der 71. Minute fliegt ein Spieler der Platzherren mit Rot vom Platz. Das Gericht zeigt sich überzeugt davon, dass er seinen Gegenspieler zunächst gefoult und während der Spielunterbrechung dann mit der Faust geschlagen hat. Strafe für diese Tätlichkeit: zwei Monate.

 

 

 

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Artikel Welt.de vom 10.01.2012 PDF Drucken E-Mail
Sport + Gewalt

Gewalt in Stadien nimmt zu

Artikel_Bild.jpgMit Hilfe der vernünftigen Fans soll aber zumindest das Abbrennen von Pyrotechnik in den Arenen beendet werden, denn nach einer vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutsche Fußball Liga (DFL) in Auftrag gegebenen Umfrage lehnt die große Mehrheit der Anhänger gefährliche Feuerwerkskörper in den Stadien ab.                                                              

 „Die an Deutlichkeit kaum zu überbietende Meinung der Fans unterstützt die konsequente Haltung von DFB und DFL. Der gefährliche Einsatz der Pyrotechnik ist nicht, wie immer behauptet, ein Bestandteil der Fan-Kultur - das unterstreichen die ermittelten Zahlen ausdrücklich", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus am Dienstag in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

Angesichts wachsender Gewalt in den Fußball-Stadien ist eine Abschaffung der Stehplätze nach englischem Vorbild derzeit noch kein Thema.

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